Kleine Pensionen werden deutlich erhöht!

Pensionistinnen und Pensionisten mit geringeren Pensionen werden besonders profitieren und eine Erhöhung deutlich über dem gesetzlichen Faktor von 1,6% erhalten.

„Ich bin sehr froh, dass das Pensionsthema nicht zum Wahlkampfdauerbrenner wird, sondern die Pensionserhöhung im Ministerrat fair und im Sinne der älteren Generation beschlossen wurde!“, meint Nationalratsabgeordnete und SPÖ Bezirksvorsitzende Ulrike Königsberger-Ludwig.

Konkret wird es eine gestaffelte Erhöhung geben, die wie folgt aussieht:

  • Für Pensionen bis 1.500 Euro gibt es eine Erhöhung von 2,2%.
  • Für Pensionen zwischen 1.500 Euro und 2.000 Euro beträgt die Erhöhung zwischen 2,2 und 1,6%.
  • Ab 2.000 Euro Pension gibt es 1,6 % mehr – das ist auch der gesetzlich vorgeschriebene Anpassungsfaktor, der sich aus der Inflationsrate berechnet.
  • Ab 3 355 Euro Pension bis zu 4 980 € monatlich beträgt die Erhöhung zwischen 1,6% und 0 Prozent.
  • Beträgt das Gesamtpensionseinkommen mehr als 4 980 Euro monatlich (=ASVG-Höchstbeitragsgrundlage), so findet keine Erhöhung statt.
  • Die Ausgleichszulagenrichtsätze werden ebenfalls um 2,2% erhöht.

„Es freut mich außerordentlich, dass gerade Menschen mit geringen Pensionen überdurchschnittlich bedacht wurden“ meint die Abgeordnete und fügt hinzu: „In Österreich erhalten 1,7 Millionen Menschen eine Pension unter 1.500 Euro monatlich. Alleine im Bezirk Amstetten beziehen 1.626 Menschen eine Ausgleichszulage. Durch die Maßnahmen der SPÖ wird ein wichtiger Beitrag zur Bekämpfung der Altersarmut gesetzt.“

Die Neuerungen werden mit 2018 wirksam und die höhere Kaufkraft trägt auch dazu bei, die Wirtschaft anzukurbeln. Gerade jene, die wenig Geld zur Verfügung haben, verwenden einen großen Teil ihres Einkommens für den Konsum im Inland und tragen somit auch dazu bei, den Wirtschaftsstandort in Österreich zu stärken.

 

 

Bild: SPÖ: Nationalratsabgeordnete Ulrike Königsberger-Ludwig (li) mit der Bezirksvorsitzenden des Pensionistenverbandes Erna Petroczy (re).