Stadtgemeinde schafft 15 Arbeitsplätze für FreizeitpädagogInnen

Mit dem Schuljahr 2018/2019 stellt die Stadtgemeinde auf Initiative der SPÖ die Nachmittagsbetreuung auf neue Beine und deckt damit den Bedarf an FreizeitpädagogInnen durch Eigenpersonal ab.

„Derzeit wird die Nachmittagsbetreuung von NÖ Familienland durchgeführt. Hier sind hauptsächlich JunglehrerInnen eingesetzt, die auf Ihre Fixanstellung in einer Schule warten. Zusätzlich wird aufgrund der Umstellung der LehrerInnenausbildung ein gesamter Jahrgang ausfallen, was den LehrerInnenmangel in NÖ noch verschärft“, erklärt Personalstadtrat Ing. Anton Katzengruber. Die Fluktuation sei hoch und ein Engpass sei zu erwarten.


Beständigkeit und qualitativ hochwertige Betreuung

„Das Ziel ist, eine qualitativ hochwertige ganztägige Betreuung von schulpflichtigen Kindern durch fachlich und pädagogisch qualifiziertes Betreuungspersonal zu gewährleisten, um Familien und vor allem berufstätige Eltern zu unterstützen“, sagt Bildungsgemeinderätin Elisabeth Asanger, BA. „Uns ist es wichtig, dass sich das Betreuungspersonal mit der Schule identifiziert, langfristige Freizeitkonzepte umgesetzt werden und der Wechsel an Bezugspersonen reduziert wird. Wir wollen dadurch die Betreuungsqualität steigern und schaffen gleichzeitig 15 fixe Arbeitsplätze in unserer Stadt!“, ergänzt Katzengruber. Mehrkosten würden dadurch keine entstehen.


Betreuung auch in den Ferien

„Darüber hinaus wird die Ferienbetreuung ebenfalls mit dem Eigenpersonal abgedeckt. Dadurch kann diese ausgedehnt werden. Ab dem Schuljahr 2018/19 soll zusätzlich zu den großen Sommerferien eine Betreuung in der ersten Jännerwoche, sowie der Karwoche und den Semesterferien angeboten werden“, erklärt Elisabeth Asanger. „Wenn benötigt, werden wir dadurch auch die von der Regierung geplanten Herbstferien mitanbieten. Die Eltern können mit dieser zusätzlichen Betreuungspflicht nicht im Regen stehen gelassen werden!“

Vielfältiges Jobprofil

"Der Job der FreizeitpädagogInnen ist perfekt für Quereinsteiger: für Personen, die etwa aus dem Sport- oder Kreativbereich kommen, könnte diese Aufgabe sehr interessant sein!", sagt die Bildungsgemeinderätin. Für diese Ausbildung ist die Matura nicht Voraussetzung. Die Ausbildung kann auch parallel zum Arbeitsbeginn erworben werden. Wenn jemand die Ausbildung zum/r KinderbetreuerIn bereits absolviert hat, wird diese angerechnet.

Die Stadtgemeinde nimmt ab sofort Bewerbungen unter personal@amstetten entgegen – Bewerbungsfrist ist der 23. Februar. Nähere Infos finden Sie hier:

http://www.amstetten.gv.at/fileadmin/pdf/Jobs/2018_05_Freizeitpaedagogen.pdf

 

Eckdaten:

An Amstettens Pflichtschulen gibt es aktuell 13 Nachmittagsbetreuungsgruppen in denen regelmäßig 277 Schülerinnen und Schüler betreut werden. 9 Gruppen gibt es in der Volksschule Amstetten (200 Kinder), 2 in der Neuen Mittelschule Hausmening (35 Kinder) und 2 in der Volksschule Öhling (42 Kinder).

Die Nachmittagsbetreuung wird an allen Schultagen nach Schulende bis 17.00 Uhr angeboten. Die Anmeldung erfolgt über den jeweiligen Schulstandort oder direkt in der Schulverwaltung.

Der Betreuungsbeitrag pro Kind und Monat beträgt ab dem Schuljahr 2018/2019 bei Anmeldung für

1 Tag/Woche € 40,90 2 Tage/Woche € 46,50 3 Tage/Woche € 61,90 4 Tage/Woche € 82,60 für 5 Tage/Woche € 103,20

Essensbeitrag beträgt derzeit € 3,30 pro Tag.

Förderrichtlinien:

http://amstetten.at/Amtstafel/files/D04.pdf

Hochschullehrgang:

Der Hochschullehrgang bietet künftigen Freizeitpädagoginnen und Freizeitpädagogen eine solide Ausbildung für die Betreuung von Kindern und Jugendlichen in der Nachmittags- und Freizeitbetreuung. Es werden pädagogische Grundkenntnisse sowie kompakte Inhalte wie etwa in den Bereichen Kommunikation, Entwicklungspsychologie, Kunst und Kreativität oder auch Bewegung und Musik.

Infos unter: https://www.ph-noe.ac.at/fileadmin/lehrgaenge/Freizeitpaedagogik.pdf