Ausflug in die Arbeitswelt der Zukunft

Die Linzer Tabakfabrik war in diesem Jahr das Ausflugsziel der sozialdemokratischen Gemeinderatsfraktion. 

Direktor Mag. Chris Müller (vorne rechts) und Catalysts Geschäftsführer Klaus Lehner (erste Reihe Mitte) mit den KollegInnen der SPÖ-Fraktion Amstettens und PartnerInnen.

 

Während eines spannenden Rundgangs durch die zum Teil denkmal­geschützten Gebäude bekamen die GemeinderätInnen einen Ausblick auf die Arbeitswelt der Zukunft. Die ehemalige Fabrik der Austria Tabak AG wird derzeit zu einem modernen Standort für innovative Start-ups und High-Tech-Unternehmen umgestaltet.

Empfangen wurden die AmstettnerInnen vom Direktor für Entwicklung, Gestaltung und Künstlerische Agenden, Mag. Chris Müller. In seinem Vortrag präsentierte er seine Vision für die Arbeitswelt von morgen. „In Zukunft heißen die Menschen nicht mehr Peter Müller oder Tina Bauer, sondern Alexander 3D-Drucker oder Lisa Laser. Dementsprechend muss es uns gelingen, auch die Rahmenbedingungen völlig neu zu denken.“ Auch der aus Amstetten stammende Geschäftsführer des IT-Unternehmens Catalysts DI Klaus Lehner bestätigte bei der Führung durch seine neuen Büroräumlichkeiten, dass hier die idealen Bedingungen für aufstrebende und innovative Unternehmen zu finden sind.

„Die Tabakfabrik Linz ist der Prototyp für diese Arbeitswelt von morgen und wir haben uns viele gute Ideen für die Entwicklung des neuen Bahnhofsviertels von Amstetten mitgenommen“, war Stadtparteivorsitzender Stadtrat Mag. Gerhard Riegler begeistert vom kurzweiligen Besuch in der oberösterreichischen Hauptstadt.

Bürgermeisterin Ursula Puchebner unterstrich am Ende der Führung, dass „wir die bereits begonnene Kooperation zwischen der Tabakfabrik und der Remise noch vertiefen müssen, um die großen Potentiale, die hier gerade entstehen, bestmöglich zu nutzen. Amstetten hat eine historische Chance sich ganz besonders zu positionieren und die zentrale Drehscheibe zwischen Salzburg, Linz und Wien zu werden.“

Später trafen die FraktionskollegInnen zufällig den Linzer Bürgermeister MMag. Klaus Luger, der sich spontan Zeit nahm und im Gespräch ebenfalls die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen den Städten unterstrich und versprach schon bald einen Gegenbesuch in die Remise nach Amstetten abzustatten.