Leben mit Demenz

Die Volkshilfe Amstetten startete Vortragsreihe im Rathaussaal.

(v.l.n.r.): stv. Regionalvereinsvorsitzende Gemeinderätin Regina Öllinger, Bürgermeisterin Ursula Puchebner, DGKP Olha Tokaryeva-Scholz, Regionalvereinsvorsitzende Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig, Walter Blochberger und Stadtparteivorsitzender Stadtrat Mag. Gerhard Riegler.

 

„Menschen, die in ihrem Umfeld mit der Krankheit Demenz konfrontiert sind, stehen vor großen Herausforderungen: Wie erkennt man Demenz? Wie verläuft die Krankheit? Wie kann ich Pflegegeld beantragen? Die Volkshilfe hat die Demenzhilfe gegründet, und den Angehörigen den Umgang mit dieser Krankheit zu erleichtern und sie umfassend zu beraten“, erklärt Volkshilfe Regionalvereinsvorsitzende Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig.

Mit interessanten Infos, Tipps und Diskussionen begleiteten Pflegeplanerin DGKP Olha Tokaryeva-Scholz und Informationsservice-Mitarbeiter Walter Blochberger von der Volkshilfe Niederösterreich durch den Abend - von Wissenswertem über die Krankheit selbst, bis hin zur Hilfe für Angehörige, wurde vieles eingehend besprochen. Auf das Demenz-Service des Landes Niederösterreich, das letztes Jahr gegründet wurde, wurde ebenfalls hingewiesen: „Hier kann man sich mit interessanten Broschüren in Ruhe in die Thematik einlesen, auch umfangreiche Informationen zu Pflege- und Betreuungsmöglichkeiten stehen auf der Website bereit. Alle Angebote und regionalen Projekte in Niederösterreich für Betroffene und Angehörige finden sich genauso auf einem Blick wie Infos zur Unterstützung und Entlastung der Angehörigen – beispielsweise Standorte von Selbsthilfegruppen“, gibt Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig einen kurzen Überblick.

„Demenz betrifft alle Schichten der Gesellschaft: Sie ist unabhängig von kultureller Zugehörigkeit, Geschlecht oder geographischer Lage“, sagt die stellvertretende Volkshilfe Regionalvereinsvorsitzende Gemeinderätin Regina Öllinger. „Die Volkshilfe hat ein umfassendes Angebot für Demenzkranke: Speziell ausgerichtete Tageszentren, regionale Betreuungsgruppen, mobile Betreuung zuhause und Unterstützung und Beratung für Angehörige in Form von Besuchen zuhause mit Gesprächen und Gedächtnistrainings mit Betroffenen.“

Ulrike Königsberger-Ludwig und Regina Öllinger sind sich einig: „Es ist wichtig, seine eigenen Grenzen zu kennen und sich nicht zu scheuen, um Hilfe zu bitten. Die Volkshilfe Niederösterreich ist unter 0676 86 76 für Fragen erreichbar.“

Die Volkshilfe lädt am 21. März zu einem weiteren Vortragsabend zum Thema Pflegegeld; am 03. Juni wird zum Thema Vorsorgen und Erben informiert – natürlich kostenlos.

http://www.demenz-hilfe.at
https://www.demenzservicenoe.at/

NÖ Demenz-Hotline: 0800 700 300
Volkshilfe Niederösterreich: 0676 86 76