Gemeinsame Initiative für Junges Wohnen

Neuer Wohnraum soll geschaffen werden

Gemeinsam treten die SPÖ und ÖVP-Mitglieder im Ausschuss für Jugend, Soziales und Generationen für „Junges Wohnen“ ein. V.r.n.l.: Gemeinderätin Regina Öllinger, Stadtrat Mag. Gerhard Riegler, Jugendgemeinderätin Mag.a Julia Wiesner, Stadtrat Andreas Gruber, Gemeinderat Markus Brandstetter;

 

 

Auf gemeinsame Initiative von SPÖ und ÖVP, kam es in der Amstettner Gemeinderatssitzung am 12. Dezember 2018, mit den Stimmen aller Fraktionen zu einem Grundsatzbeschluss, in den kommenden Jahren Projekte für "Junges Wohnen" in Amstetten umzusetzen. Bereits in der Jänner Sitzung befasste sich der Gemeinderatssauschuss für Soziales, Jugend und Generationen mit den nächsten Schritten.

"Gerade für jüngere Menschen ist bei steigenden Wohnungskosten wichtig, leistbaren Wohnraum zu schaffen, der auch in guter Erreichbarkeit der wichtigsten Infrastruktureinrichtungen liegt", begrüßt Stadtrat Mag. Gerhard Riegler (SPÖ) das parteiübergreifende Vorhaben.

Neben den bereits bestehenden Förderungen für Bau- und Grundkostenzuschüsse und Vergünstigungen für junge Menschen bei der Vergabe von Gemeindewohnungen sollen in Zukunft auch Projekte im Rahmen der Initiative "Junges Wohnen" (günstige Mieten und leistbare Finanzierungsbeiträg bis maximal € 4000,-) umgesetzt werden. Jugendgemeinderätin Mag. Julia Wiesner (SPÖ) und Stadtrat Andreas Gruber (ÖVP) sind sich einig, "dass wir damit einen dringenden Bedarf abdecken können, um jungen Menschen die erste Hausstandsgründung finanziell zu erleichtern."

„Die finanziellen Herausforderungen sind bei  jungen Menschen naturgemäß am höchsten. Um die positive Entwicklung unserer Heimatstadt zu unterstützen benötigen wir gerade hier ein gezieltes Angebot, um junge Menschen in Amstetten zu halten. Darum unterstützen wir diese gemeinsame Initiative als Volkspartei sehr gerne“, freut sich StR Andreas Gruber (ÖVP) auf die weiteren Schritte zur Umsetzung von Projekten.

Dieses Modell sieht vor, dass durch die Stadtgemeinde Gründe in einer Baurechtsaktion zur Verfügung gestellt werden, auf denen gemeinnützige Wohnbauträger geförderte Wohnungen errichten können. Erst im Dezember vorigen Jahres wurde die Verlängerung dieser Föderaktion durch die nö. Landesregierung beschlossen. In weiterer Folge soll jetzt nach geeigneten Grundstücken gesucht werden, die den Förderbedingungen entsprechen. Das gemeinsame Ziel ist noch heuer mit dem Bau eines ersten Projektes zu beginnen.