„Machen statt Meckern“

Die SPÖ Amstetten reagiert verwundert auf die von anderen Parteien geschürte Aufregung um die Ideen zur Hauptplatzgestaltung.

Das Team der SPÖ Amstetten, das im Rahmen der zweiten Mobilisierungskonferenz eingeladen hatte, alle Ideen für eine gute Weiterentwicklung für Amstetten zu diskutieren. (v.l.n.r.): Vizebürgermeister Mag. Michael Wiesner, Stadtrat Mag. Gerhard Riegler, Gemeindrätin Beate Hochstrasser, Vizebürgermeister Ing. Anton Katzengruber, Gemeinderat Andreas Haker, BA, Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig, Stadtrat Helfried Blutsch, Bürgermeisterin Ursula Puchebner, Gemeinderätin Mag. Julia Wiesner, Gemeinderätin Silvia Übelbacher, Gemeinderätin Margit Huber, Gemeinderätin Regina Öllinger, Gemeinderat Edmund Maier, Gemeinderätin Birgit Hornes, Stadträtin Elisabeth Asanger und Ortsvorsteher Gemeinderat Bernhard Wagner.

 

Nun meldet sich Stadtpartei­vor­sitzender Stadtrat Mag. Gerhard Riegler zu Wort, um die Vorwürfe deutlich zurückzuweisen.

Wunsch nach Hauptplatzgestaltung kein Geheimnis
„Die ÖVP hat hier mit Blick auf die Gemeinderatswahlen einen klaren Fehlstart  hingelegt und damit der Weiterentwicklung der Stadt keinen guten Dienst erwiesen. Schon im Rahmen der ersten Mobilisierungskonferenz im November des Vorjahres haben wir mit mehr als 130 Bürgerinnen und Bürgern Ideen gesammelt. Dabei hat sich die Attraktivierung des Hauptplatzes als eines der zentralen Themenfelder herausgestellt.“ Für Stadtrat Mag. Riegler steht fest: „ Es ist kein Geheimnis, dass diese zu einem der Schwerpunkte für die Stadtentwicklung der kommenden Jahre werden muss.“

Konstruktive Debatte unterstützen
Für die Folgekonferenz am 18. Februar hatte Bürgermeisterin Ursula Puchebner die eingebrachten Vorschläge zur Hauptplatzgestaltung in einem ersten Entwurf abbilden lassen, der Anregungen für den weiteren Diskussionsprozess geben sollte. Puchebner: „Ganz bewusst habe ich dazu eingeladen, das Projekt anhand der Bilder gemeinsam weiter zu entwickeln. Ich kann nicht nachvollziehen, wo sich der Geheimnisverrat oder das politische Foul verbirgt.“  Alle dargestellten Gestaltungselemente seien auch in die laufenden Prozesse, darunter der City_Kompass oder Amstetten Smart Living, eingebracht und dort verankert worden. Zugleich seien die Ideen der Bürgerinnen und Bürger es wert, in die Öffentlichkeit getragen zu werden: „Eine konstruktive Debatte zu einem der Aushängeschilder unserer Stadt sollte unterstützt und nicht schlecht geredet werden“, sagt Ursula Puchebner.

Zukunfts- und dialogorientierte Politik
Die SPÖ Amstetten stehe seit jeher  für eine Politik des „Machens statt Meckerns“ und habe damit für eine gute Entwicklung der Stadt gesorgt. Dazu der Stadtparteivorsitzende Gerhard Riegler: „Dass die Lebensqualität auch in den letzten Jahren ständig steigt, ist vor allem auf eine zukunfts- und dialogorientierte Politik der Bürgermeisterin und ihres Teams im Gemeinderat zurückzuführen.Wir sind jetzt allerdings so weit gekommen, dass  Ideen aus der Bevölkerung zum Anlass für eine überzogene Empörung genutzt wer­den. Und zwar nur deshalb, weil wir anschaulich gemacht haben, wie wir uns den Hauptplatz in Zukunft vorstellen könnten. Für uns ist das der Beweis, dass es einigen gar nicht darum geht, zum Wohle der Stadt zu arbeiten, sondern sich ohne eigene Ideen auf Kosten anderer zu profilieren.“

Servicebüro als Platz für Meinungen
Am Rande freuen sich die sozialdemokratischen MandatarInnen über die Werbung, die Gemeinderat Markus Brandstetter für das neue Servicebüro der SPÖ macht. „Von dort aus haben wir den Hauptplatz immer im Blick“, sagt Bürgermeisterin Ursula Puchebner. „Wir laden herzlich dazu ein, nach dem Motto ‚Weiter entwickeln, erfolgreich bleiben‘  an einer guten Zukunft Amstettens mitzuwirken.” Jeden Dienstag von 16:30 bis 18:30 und jeden ersten Donnerstag im Monat von 10:00 -12.00 Uhr oder nach persönlicher Vereinbarung unter 0664/1235370 stehen die SozialdemokratInnen hier für alle Anliegen und Anre­gungen der AmstettnerInnen zur Verfügung.