"Auf die Erfahrung kommt's an"

Die SPÖ Amstetten unterstützt die rasche Wiederaufnahme der Beschäftigungsaktion 20.000.

 

(v.l.n.r.): Stadtparteivorsitzender Stadtrat Mag. Gerhard Riegler, Gemeinderätin Margit Huber, Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig und PROGE-Sekretär Christian Pichler.

 

Chancen, Hoffnung und Perspektiven für langzeitarbeitssuchende Menschen über 50 Jahre – das sind die Ziele, die die SPÖ mit der Aktion 20.000 verfolgt. „Die Arbeitslosigkeit steigt und insbesondere Menschen über 50 suchen überdurchschnittlich lange nach einer neuen Arbeitsstelle. Die Aktion 20.000, die im Sommer 2017 erfolgreich angelaufen ist und von der türkis-blauen Bundesregierung gestoppt wurde, hat diesen Menschen geholfen, wieder Fuß am Arbeitsmarkt zu fassen“, sagt Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig. „Im Bezirk Amstetten konnten 20 ältere langzeitarbeitslose Menschen dadurch eine sinnstiftende Arbeit aufnehmen.“ Das sei eine win-win Situation für alle Beteiligten gewesen, ist Ulrike Königsberger-Ludwig überzeugt.

Niemand soll aufs Abstellgleis
In dieser Woche laufen die letzten Beschäftigungsverhältnisse der Aktion aus. „Und auch wenn die Arbeitslosigkeit für Menschen über 50 rückläufig ist, bleibt sie dennoch vergleichsweise hoch und die Arbeitssuche ist für sie sehr schwierig“, verweist Königsberger-Ludwig auf den Rückgang um 11,5 Prozent der Arbeitslosen über 50 im Bezirk Amstetten, die mehr als 35 Prozent ausmachen. „Deswegen unterstützen wir die Aktion des SPÖ Nationalratsklubs und werden alles  daran setzen, dass die Aktion 20.000 rasch wieder aufgenommen wird. Denn niemand soll mit der wertvollen Erfahrung eines langen Erwerbslebens plötzlich auf dem Abstellgleis stehen müssen.“

Erfahrung ist wertvoll
„Menschen über 50 gehören noch lange nicht zum alten Eisen – sie haben jede Menge Erfahrung, die sie sinnvoll einbringen können“, ist Sozialstadtrat und Stadtparteivorsitzender Mag. Gerhard Riegler derselben Meinung. „Dass die Arbeitsverhältnisse nicht fortgesetzt werden können, ist ein großer Verlust – für die Betroffenen aber auch für die Betriebe. Es ist absolut unverständlich, dass ÖVP und FPÖ dieses Projekt einfach gestoppt haben“, sind sich auch die Betriebsratsvorsitzende im Landesklinikum Amstetten, Gemeinderätin Margit Huber und PROGE-Sekretär Christian Pichler einig. Kritik am angeblichen Kostenfaktor lassen die FunktionärInnen nicht gelten, „denn wir reden hier von nur 100 Euro pro Arbeitslosem im Monat.“