SPÖ kämpft für gerechte Pensionen

Equal Pension-Day: Für ein Leben in Würde – in jedem Alter

(v.l.n.r.): Vorsitzende Pensionistenverband Bezirk Amstetten, Erna Petroczy, Ortsgruppenvorsitzende Amstetten, Irmgard Reichel, Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig und Gemeinderätin Frauenvorsitzende Amstetten Regina Öllinger

 

Am Equal Pension-Day – in Niederösterreich Ende Juli – erhält ein Pensionist durchschnittlich den Betrag, den eine durchschnittliche Pensionistin erst mit Jahresende erhalten wird. Diese Tatsache ist für die SPÖ FunktionärInnen im Bezirk nicht akzeptabel.  „Es ist ein Skandal, dass Frauen in Österreich durchschnittlich 42,3 Prozent weniger Pension als Männer bekommen“, sagt etwa SPÖ Frauenvorsitzende Gemeinderätin Regina Öllinger. Die Bezirksvorsitzende des Pensionistenverbandes, Erna Petroczy und Amstettens Ortsgruppenvorsitzende, Irmgard Reichl sehen das genauso, denn „ein Leben in Würde muss allen Menschen möglich sein – und zwar in jedem Lebensabschnitt!“

„Wir müssen alles tun, um die Pensionslücke zu schließen. Dafür gehört an mehreren Stellschrauben gleichzeitig gedreht“, sagt Bezirksvorsitzende Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig, die hier etwa gleichen Lohn für gleiche Arbeit, Lohntransparenz sowie eine gerechte Aufteilung von Erziehungs- und Pflegearbeit nannte. „Die zuletzt im Parlament auf Initiative der SPÖ beschlossenen volle Anrechnung der Karenzzeiten ist ein großer Erfolg in Sachen gerechter Pension – aber da geht noch mehr“, ist die Landesrätin sicher.

Sozialstadtrat und Nationalratskandidat Mag. Gerhard Riegler plädiert etwa für eine Pensionsreform „bei der Pflege und Kinderbetreuung aufgewertet werden. Damit könnten wir einen Riesenschritt in Richtung gerechte Pensionen setzen“, ist Riegler sicher.