Anstehende Projekte werden rasch vorangetrieben

Sowohl für den Stadtsaal in Ulmerfeld-Hausmening, als auch für die Bauhöfe in Mauer-Greinsfurth und Ulmerfeld-Hausmening werden wichtige Schritte gesetzt.

Bürgermeisterin Ursula Puchebner, Ortsvorsteher Egon Brandl und Finanzstadtrat Vizebürgermeister Michael Wiesner

 

Für die Zusammenlegung der Bauhöfe Mauer-Greinsfurth und Ulmerfeld-Hausmening bemüht sich die Stadtgemeinde bereits seit längerem, einen Grund auf der Landeswiese zu erwerben. Nach einer zwischenzeitlichen Absage wurde der Stadtgemeinde nun mitgeteilt, dass sich die Situation seitens des Landes Niederösterreich geändert hat. Das Kaufanbot der Stadt – so die NÖ Landesregierung – werde der NÖ Landesregierung nun doch zu einer allfälligen Beschlussfassung vorgelegt und nach dem internen Genehmigungsverfahren würde man gegebenenfalls zur Abwicklung des Rechtsgeschäftes wieder Kontakt mit der Stadt aufnehmen. Eine fixe Zusage ist allerdings auch das nicht. Darum haben Bürgermeisterin Ursula Puchebner, Ortsvorsteher Egon Brandl und Finanzstadtrat Vizebürgermeister Michael Wiesner an einer alternativen Weiterentwicklung dieses wichtigen Projektes gearbeitet.

Bei den Bau- und Wirtschaftshöfen Ulmerfeld-Hausmening und Mauer-Greinsfurth werden nun die Grundreserven genau beurteilt. „Sollten unsere eigenen Flächen in der Nähe vom  ARBÖ dafür nicht ausreichen, werden wir natürlich rasch mit den Eigentümern der angrenzenden Gründe Kontakt aufnehmen, um einen möglichen Erwerb zusätzlicher Flächen zu verhandeln“, erläutert Bürgermeisterin Ursula Puchebner, die sich für eine rasche Weiterentwicklung der Projekte und für verbindliche Entscheidungen einsetzt.

Auch in Sachen Stadtsaal konnte bereits Vieles bewegt werden. „Die Anforderungen der Vereine an den Stadtsaal liegen uns vor, sodass nun auch die benötigten Flächen definiert werden können“, erklärt Ortsvorsteher Egon Brandl. Bereits im Juni hatte der Ortsvorsteher die interessierten Vereine eingeladen, um alle Anliegen aus erster Hand zu erfahren und diese in die Planungen genau miteinbeziehen zu können. Ein Flächenvergleich mit dem bereits bestehenden Stadtsaal würde nun sogar eine Revitalisierung des Gebäudes zulassen. Gegenüber einem Neubau wäre dies finanziell eine günstigere Lösung für die Stadtgemeinde.

Schon in der kommenden Gemeinderatssitzung, die Ende September stattfindet, soll daher die Einrichtung eines Baubeirates zur Beschlussfassung vorgelegt werden, sodass zügig die weiteren Schritte gesetzt werden können. Bei anderen großen Projekten wie dem Neubau der Neuen Mittelschule Amstetten, der Revitalisierung der Johann Pölz-Halle oder beim Naturbad hat sich gezeigt, dass die Einrichtung eines Baubeirates sinnvoll ist. „Diesen Weg wollen wir auch bei den Projekten in Hausmening und Mauer beschreiten“, sind sich die SP-Politiker einig.