Arzt in Mauer - Lösung in Sicht

Ortsvorsteher Bernhard Wagner und Bürgermeisterin Ursula Puchebner erwarten eine rasche Lösung

 

Nachdem die Planstelle eines Allgemeinmediziners in Mauer mehrfach ausgeschrieben und auch durch die Stadt vielfach beworben wurde, bemühen sich Bürgermeisterin Ursula Puchebner und Ortsvorsteher GR Bernhard Wagner seit dem Frühjahr in Gesprächen mit den Niederösterreichischen Gesundheits- und Sozialfonds (NÖGUS) sowie der jetzt zuständigen Niederösterreichischen Landeskliniken-Holding um die ärztliche Versorgung im Ortsteil Mauer. „Im Rahmen der Niederösterreichischen Landarztgarantie wäre es seit 1.7.2019 (1 Jahr nach Ruhestandsantritt von Dr. Klem) möglich, die ärztliche Versorgung in Mauer zumindest wieder stundenweise aufzubauen“, so die Bürgermeisterin.

Der Kontakt mit den VertreterInnen der Landeskliniken-Holding im September war durchaus positiv. „Wir haben uns darauf verständigt, dass die Stadt die Ordinationsräumlichkeiten nach den Vorgaben der Verantwortlichen umgestaltet und auch für die Mindestausstattung sowie eine Ordinationshilfe sorgt“, berichtet die Bürgermeisterin. „Wir warten nun nur noch auf das „ok“ der Holding, damit wir mit den Maßnahmen starten können“. Es wird 2-3 Monate in Anspruch nehmen, die vorhandenen, barrierefreien Räumlichkeiten zu renovieren, daher ist eine zeitnahe Freigabe durch die Landeskliniken-Holding notwendig. Im Gespräch Anfang September haben wir gemeinsam  den 1.1.2020 als realistischen Zeitpunkt für den Beginn der ärztlichen Tätigkeit festgelegt.

„Wir stehen in den Startlöchern, denn es ist uns enorm wichtig,  die medizinische Versorgung im Ortsteil so schnell wie möglich wieder zu verbessern und die ansässigen AllgemeinmedizinerInnen in allen Stadtteilen zu entlasten“. Die Verantwortlichen der SPÖ sind zuversichtlich, dass der 1.1.2020 eingehalten werden kann. Denn bereits im September hat die Niederösterreichische Landeskliniken-Holding  mitgeteilt, dass ein Pool an Ärzten gebildet wurde, aus dem auch die Ordination in Mauer besetzt werden kann. Ursula Puchebner: „Wir werden alle Hebel in Bewegung setzen, damit es so kommt. Die Menschen verdienen die bestmögliche ärztliche Versorgung. Schon deshalb werden wir beharrlich an der Sache dran bleiben.“